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Der 1.Mai hat seine Geschichte

Donnerstag, 01.Mai.2008 | Autor Mo | Rubrik: Politik, Top Artikel

Der 1.Mai hat seine Geschichte. Es gibt schöne Seite. So z.B. der "Tanz in den Mai" oder die inzwischen zur Tradition gewordene Mayday Techno Party, die auch dieses Jahr mit dem Motto "Reflect Yourself" und 25.000 Teilnehmern ein Erfolg war. Doch der 1.Mai ist auch "Der Tag der Arbeit", wo Politiker und Gewerkschaften gerne aufeinander oder gegen Unternehmer meckern. So wie die CSU oder die SPD. In Wuppertal ist am 1.Mai auch immer auf der B7 ein illegales Rennen, wovon ich dieses Jahr allerdings noch nichts gelesen habe. Das ist noch relativ nett im Vergleich, was in Berlin los ist.

In Berlin ist in Kreuzberg immer Krawall. Dieses Jahr versucht man es anders. Lieber "Gute Laune statt Krawall". Und weil die Polizei in Berlin streikt, ist das auch besser so.

Auf der anderen Seite war genau vor 75 Jahren in Berlin die Machtergreifung der Rechten. Das war die Geburtsstunde für "Das Dritte Reich". Und das hat die NPD in Hamburg für eine Demo genutzt.

Wann man sich das so ansieht, bin ich froh, das ich unbelastete eine schöne Party hatte mit verdammt guter Stimmung. Und ich hoffe das dies auch für die Mehrheit meiner Mitbürger in diesem wunderschönen Land gilt.


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3 Kommentare
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  1. Ja, dem kann ich nur zustimmen – einer lustigen Party folgte jedoch eine Menge Arbeit… Ich wundere mich jedoch, wo die ganzen Leute beim Tanz in den Mai herkommen. Wenn sonst an einem Wochenende eine “große” Party irgendwo ist, dann kämpfen andere Clubs um Besucher. Beim Tanz in den Mai ist das regelmäßig anders – da ist überall was los. Kommen die Wuppertaler einmal im Jahr aus ihrem Loch gekrochen?

    Ebenso bei den alljährlichen Kundgebungen der Gewerkschaften. Bei einigen Demos herrscht tote Hose, nur am ersten Mai ist immer gut was los. Bleibt nur stets zu hoffen, dass alles friedlich bleibt.

  2. Dazu kann ich nur eines vermerken. Beim “Tanz in den Mai” hab ich z.B. bei Hako festgestellt das wirklich alle Generationen ab 18 – 81 Jahren vertreten waren. Gerade die älteren Generationen gehen nur selten im Jahr zu besonderen Anlässen weg und “Tanz in den Mai” ist eben auch eine sehr alte Tradition, was viele Menschen bewegt. Das könnte ein Grund sein, warum dann viel mehr los ist.

  3. Okay, ich habe in der börse eher jüngeres Publikum gehabt, lag ja auch an der “Zielgruppe” und am “Veranstalter”. Unverständlich fand ich auch – nachdem ich das auch in den vergangenen Jahren beobachten durfte, dass überall mehr los ist zum Tanz in den Mai – dass die Wuppertaler Stadtwerke bei den NachtExpressen nur “kurze” Busse einsetzen, die erstens total überfüllt waren (da passte wirklich keiner mehr rein) und diese dann aufgrund zahlreicher “Nachzügler” am Hauptbahnhof mehr als fünf Minuten später abfuhren… An Karneval und Co. schafft man es doch auch, Gelenkbusse als NEs fahren zu lassen…

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