Kritik und Ergebniss: DFB-Pokal Burghausen vs. FC Bayern München
Montag, 06.August.2007 | Autor Mo | Rubrik: u.s.w.Mit Fussball kann man mich jagen, doch diesmal sehe ich durch Zufall in der ARD das Spiel zwischen Regionalliga Verein Burghausen (also 3.Klasse) gegen FC Bayern München (1. Klasse mit Auszeichnung). 120 Minuten Spiel bedeutet also das es eine Verlängerung geben hat. Ergebnis: 1:1. Bis dahin haben die Spieler in Burghausen ein Spiel gespielt, was unglaublich ist. Der FC Bayern wurde oft vorgeführt und für Bayern muß er richtig peinlich sein, gegen eine Regionalliga-Mannschaft so schlecht da zu stehen. Burghausen auf der Tribüne drehen durch. Die Spieler müssen sich auch denken: "Gegen Bayern ist es einmalig und eine Ehre zu spielen und jetzt machen wir die fertig."
Gewonnen hat Burghausen im Herzen aller, die Bayern München nicht leiden können.
Es folgte ein Elfmeterschießen. Von Burghausen erwartet keiner was. Bayern hat aber auch da die Nerven verloren. Nach fünf Elfmeter war es noch immer unentschieden. Dann kam es auf jedes Tor an. Nach zwei Runden hat Bayern gewonnen, zu unrecht.
Das Endergebnis ist Burghausen : Bayern 4:5
Burghausen hätte ich den Sieg gegönnt. Bayern hat gewonnen und Burghausen ist der wahre Held.
Fußball interessiert mich auch weiterhin nicht wirklich, es war eine schöne Ausnahme.
| « 01379 Call-in TV Shows eingestellt? Wird 9live zum Frauensender Neun TV? | Das beste Schlußwort im SPIEGEL zum Thema Milchpreise » |





Hallo Möh!
Burghausen hat sich ganz fest in die Herzen derer gespielt, die München nicht mögen. So, wie in Dein Herz eben. Aber auch die “München-Möger” waren sicher angetan von den engagiert kämpfenden Regionalligisten.
Burghausen hat aber sicher München nicht “vorgeführt” oder gar “schlecht aussehen lassen”. Die Heimmanschaft hat sich hinten reingestellt mit einer doppelten 4er Abwehrkette und tapfer verhindert, was zu verhindern ging. So wie es oft passiert im Pokal, wenn die ganz großen auf die sogenannten kleinen (immer noch gut bezahlten!)Profis treffen.
Der Spielverlauf und das Spiel ließen ganz deutlich erkennen, wer das Spiel macht und wer es eben nicht machte – weil er es gar nicht machen konnte. Andere, die viel vom Fussball verstehen, bewerten das wie folgt:
Financial Times Deutschland:
“Mit seinem Kopfballtor drehte Neubert den Spielverlauf komplett. Bis dahin war Kahn bis auf den Schuss von Schultz beschäftigungslos.”
Die Welt:
“Was man im “Ersten” nur noch hörte und nicht mehr sah war Burghausens Abwehrschlacht im Stile einer Handballmannschaft. Dicht gereiht um den eigenen Strafraum kämpften sie – wie man so schön sagt – aufopferungsvoll. Bayern stürmte.”
Süddeutsche Zeitung:
“Es war mühsam, es hat lange gedauert, und es war doch – gemessen an Chancen und Spielanteilen – ein hochverdienter Sieg des FC Bayern.
[...]
Und dann, mitten in dieser Druckphase, passierte das Unvorstellbare. Wacker erhielt einen Freistoß in der Mitte der Hälfte der Bayern. Ronald Schmidt trat ihn in den Strafraum, wo Thomas Neubert am höchsten stieg und den Ball mit dem Hinterkopf unhaltbar zum 1:0 für Burghausen ins Tor verlängerte (61.). Ein absurder, ein vollkommen unerwarteter Treffer, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte.”
Was aber bestehen bleibt ist, dass die Leistung für die Burhausener selbst eine großartige Motivation den Wiederaufstieg ist. Besonders auch, da sie über den gesamten Spielverlauf bei fairen Mitteln geblieben sind.
Schön, dass Du voranstellst, dass Dich Fußball nicht interssiert und Du auch keine Ahnung davon hast. Sonst hätte man es aus Deinen Zeilen erst herauslesen müssen, was aber umgekehrt recht einfach gelungen wäre.
Mein Tipp – Schuster, bleib bei Deinen Leisten: Schreib also lieber wieder über No Angels, Computer, DSDS oder Briefe an Guildo Horn. Da kannst Du sicher wertvolle Beiträge leisten!
Gruß,
Mikka
Man merkt das hier einer keine ahnung von fußball hat.
@Mikka und Oli: Wie gesagt, ich habe keine Ahnung und habe es zugegeben. Doch was ich gesehen habe, hat mich so beeindruckt, das ich darüber schreiben wollte. Und damit es nicht ganz so blamabel wird, direkt mit Hinweis das ich als Leihe das so gesehen habe.
fair genug.